SIMAC auf der APEC 2025: Cybersicherheit von Ladeinfrastrukturen
Im Rahmen des Forschungsprojekts SIMAC – Sichere Systeme für Industrie 4.0 wurden am 20.03.2025 aktuelle Fragestellungen zur Cybersicherheit von Ladeinfrastrukturen auf der Applied Power Electronics Conference and Exposition (APEC) 2025 in Atlanta, USA, vorgestellt.
Prof. Dr.-Ing. Patrick Rempel von der Hochschule Harz und André Büttner von Actain Engineering präsentierten den Beitrag „Securing Electric Vehicle Charging Stations: A Critical Analysis of Authentication Vulnerabilities and Their Role in Power Electronics Cybersecurity“. Im Mittelpunkt standen Schwachstellen in den Authentifizierungsmechanismen moderner Ladeinfrastrukturen und die daraus entstehenden Risiken für vernetzte Energie- und Mobilitätssysteme.
Ladestationen bilden eine zunehmend wichtige Schnittstelle zwischen Elektrofahrzeugen, Nutzern, Backend-Systemen und dem Stromnetz. Mit ihrer stärkeren Vernetzung gewinnen daher neben funktionaler und elektrischer Sicherheit auch sichere Kommunikations-, Authentifizierungs- und Autorisierungsverfahren an Bedeutung.
Die vorgestellten Fragestellungen knüpfen unmittelbar an die Arbeiten im Projekt SIMAC an. Hier werden unter anderem Methoden und Demonstratoren zur Analyse und Absicherung vernetzter Ladeinfrastrukturen entwickelt. Ziel ist es, Cybersecurity als integralen Bestandteil zukünftiger intelligenter und resilienter Energiesysteme zu berücksichtigen.
Die Präsentation auf der APEC 2025 bot die Möglichkeit, diese Arbeiten in die internationale Power-Electronics-Community einzubringen und die zunehmende Verbindung von Leistungselektronik, Elektromobilität und Cybersicherheit zu diskutieren.